Stephen Hawking wird 70
Man kann wirklich sagen, das er zu den größten Wissenschaftlern unserer Zeit gehört.
Seine Erkenntnisse haben geholfen, die Welt, unser Universum besser zu verstehen. Und auf Grund seiner Daten, wird laufend weitergeforscht. – Und das ist gut so.
Herr Hawking gibt aber auch Ratschläge für die Zukunft und ein Ratschlag beruht darauf, das er die Existenz von Außerirdischem Leben als sehr warscheinlich annimmt. Er warnt davor weiter unseren Planeten in der bekannten Art zu strapazieren. Er weist daruf hin, das wenn der Mensch so weitermacht wie bisher, die Erde in zweihundert Jahren eher einem glühendheiß wirkendem Schlackehaufen ähneln würde und die Menschen bis dahin schläunigst einen anderen Ort zum überleben gefunden haben sollten. Ich finde, da hat er vollkommen Recht. Ich glaube auch, wenn wir unsere Bemühungen aufstocken, die Umweltverschmutzung auf ein Drittel des heutigen Wertes zu begrenzen, lässt sich eine Umkehr der Entwicklung vor Ablauf der nächsten 10 bis 15 Tausend Jahre mit den heutigen Mitteln nicht mehr bewerkstelligen. Die Auswirkungen des Klimawandels geschehen jetzt schon schneller, als erwartet. Ich behaupte, obwohl ich kein ausgebildeter Wissenschaftler bin, das sich die Umwelzung des Klimas durchaus immer rascher potenzieren wird. Eigendlich sogar logisch. Ich denke hier das Anstoßen des ersten Dominosteines in sich verzweigenden Dominosteinketten zum Vergleich. Nur hier auf der Erde ist man seit der Industriealisierung dabei, gleich eine ganze Reihe von Dominoketten anzustoßen. Alles hängt zusammen, alles ist Eins. Leider hat der Mensch noch immer nicht kappiert, das man Geld nicht essen kann und vorallem nicht atmen kann!
Auch in Bezug auf Außerirdische hat Herr Hawking noch eine Ratschlag für uns. Wir sollten wenn möglich den Kontakt mit diesen Wesen eher scheuen. Hawking ist der Meinung, das diese eher kriegerrisch einzustufen wären. Weil sie ganz bestimmt ebenfalls Schwierigkeiten mit ihrem Planeten hätten und nur Rohstoffe von der Erde rauben wollten. Warum? Es gibt Milliarden von Erden. Davon dürften genug dabei sein. Die vollgestopft mit geeignetem Material sind. Welcher Idiot würde dann hingehen und einem bewohnten Planeten ausbeuten wollen, wenn es genug unbewohnte gibt.
Herr Hawking geht hier meiner Meinung nach zu sehr von den bisher bekannten Voraussetzungen für das Leben im Allgemeinen und für die Beschaffung anderer Planetensysteme aus. Außerdem nimmt er unsere heutige technische Vorstellungskraft als Bezugspunkt.
Ich meine, das es dort oben eben so in etwa abgehen könnte, wie im Perry Versum oder im Krieg der Welten Kosmos. Denn man muss einfach dazurechnen, das dort oben, oder besser geschrieben um uns herum, es genug außerirdische Zivilisationen gibt, die uns und unserer Wissenschaft, der Etik, und dem Verständnis der Regeln im Kosmos sicher um Zehn, Hundert oder Tausende von Jahren im Vorsprung sind. Und damit haben sie natürlich auch ganz andere Möglichkeiten, den Kosmos zu durchfliegen. Eventuell überfliegen sie ihn auch. Oder sie sind in der Lage ihre Atomare Energiekonstante zu verändern. So das sich Atomgitter durchdringen lassen. Unvorstellbare Geschwindigkeiten wären so möglich, auch zigfache Lichtgeschwindigkeit. So könnte es sein, das dort im All ganze Reiche entstanden sind. Eventuell liegen wir auch am Rande (wegen unserer Position in der Milchstraße) eine kosmischen Handelsgemeinschaft, die ganz gerne ein neues Mitglied in ihren Reihen gegrüßen würde. Alles ist möglich. Wir können nicht beeinflussen wer irgedwann mit uns Kontakt aufnimmt. Es könnten genausogut kosmische Krimminelle sein. Oder aber potenzielle Freunde. Wir sollten so eine Change nicht durch unbedachte und dumme Vorurteile kaputt machen. Es wäre zum Bleistifft überhaupt nicht freundlich, jeden als Feind einzustufen und die Leute gleich aufzuschneiden, um zu sehen ob sie anders sind als wir. Oder erstmal festzustellen, wie man sie am besten tötet. Das wäre nur ein klassisches Beispiel dafür, wie primitiv wir eigendlich noch denken.
Ich glaube auch, das man uns seit längerer Zeit beobachtet und darauf hofft, wann wir endlich merken, das wir hier alle Kinder dieses Planeten sind, und nur eine Zukunft haben, wenn wir auch alle zusammen stehen, wie eine Einheit! Haben wir das verstanden, dann sollten wir in der anderen “Welt” da draußen auch zurechtkommen können. Eventuell würden wir dann auch neue Handelpartner und Freunde finden. Egal ob wie sie ausehen sollten. Als Verständigungssprache könnte man sich eine einfachen Laut und Gebärdensprache bedienen. Auf keinen Fall jedoch sollte man sich diesem bescheuerten Blinken mit Scheinwerfern bedienen. Die Scheinwerferkegel könnten als irgendeine Waffe gedeutet werden. Unter Umständen würde man sogar die Fremden Sehorgane verblitzen. Also völliger Mumpitz und bescheuert! Mich ärgert dieser gloreiche Einfall der Drehbuchschreiber schon seit dem ersten Film, in dem man sowas zeigte.
Trotz meiner Einwände gratuliere ich Herrn Hawking herzlich zum Geburstag.